Presseartikel rund um unser Handwerk

 

10.03.2022    Stellungnahme der sächsischen Dachdecker-Innungsbetriebe speziell zu den derzeit
                        stark gestiegenen Kraftstoffpreisen

Sächsische Dachdecker-Innungsbetriebe stehen vor dem Stillstand – Unternehmen, Arbeitsplätze und Baustellen bedroht – Bau wird erneut teurer, Erreichung der Klimaschutzziele erneut gebremst

Nach mehr als 20 Monaten Corona-Pandemie, damit verbundener Einschränkungen, Materialknappheit und insgesamt ohnehin gestiegener Kosten, ist es nunmehr für die überwiegend kleinen und mittelständischen sächsischen Dachdecker-Innungsbetriebe und deren Mitarbeiter ein kaum noch zu bewältigender Umstand.

Die internationalen Ereignisse, die auch das sächsische Dachdeckerhandwerk mit großer Erschütterung und Bestürzung verfolgt, werden nun auch national deutlich spürbar. Es sei betont: Das sächsische Dachdeckerhandwerk steht für die Sicherung des Friedens und der Demokratie, sowohl auf europäischer als auch auf internationaler Ebene.

In Krisenzeiten darf jedoch nicht vergessen werden, den Erhalt einer funktionierenden nationalen Wirtschaft durch stabile politische Rahmenbedingungen aufrechtzuerhalten. Familienunternehmen, die zum Teil in 3. und 4. Generation Garant für Arbeitsplätze bis in die ländlichsten sächsischen Regionen darstellen, berichten, dass bei anhaltendem Zustand der Fortbestand bedroht ist. Es besteht große Besorgnis und die Erwartung, dass die gewählten demokratischen Vertreter Zeichen der Unterstützung und Entlastung setzen.

 1.    Verbindliche Angebote fast unmöglich – Das Dachdeckerhandwerk braucht Sicherheit und Entspannung innerhalb der Lieferketten!

2.    Kosten für Kraftstoff senken – Die Politik muss dazu beitragen, dass spürbare Entlastungen für Dachdeckerbetriebe kurzfristig geschaffen werden!

Verbindliche Angebote fast unmöglich – Das Dachdeckerhandwerk braucht Sicherheit und Entspannung innerhalb der Lieferketten! Das Dachdeckerhandwerk steht in den Startlöchern für die Saison 2022. Der Blick auf die Preistafeln der Tankstellen führt abermals zur Ernüchterung und trübt den Blick auf die beginnende Saison, führt zur Verärgerung, neben dem ohnehin bestehenden Problem des Fachkräftemangels. Bereits in den letzten Monaten mussten die sächsischen Dachdeckerbetriebe starke Beeinträchtigungen bewältigen und zum Teil auf eigene Kosten tragen. Bestehende Bauvorhaben führten bereits durch die unvorhersehbaren Preissteigerungen bei der Materialbeschaffung zu Verlusten, Verträge sind nicht zustande gekommen oder wurden in der Hoffnung auf Besserung in die Zukunft vertagt.

Öffentliche Ausschreibungen bleiben unter diesen Bedingungen weiterhin für viele Dachdeckerunternehmen unattraktiv. Unterstützung durch Anpassung der Leistungs-verzeichnisse, die Umstände von unvorhergesehenen - auch für Unternehmen nicht vorhersehbare - Preissteigerungen finden, wenn überhaupt, nur zögerlich Berücksichtigung. Dem Dachdecker als Auftragnehmer bleibt bei solchen Angeboten letztlich derzeit nur die Option, bevor er selbst auf den Kosten „sitzen bleibt“, erst gar kein Angebot abzugeben. Zufriedenstellend ist das für keinen der Beteiligten. Das Dilemma liegt auf der Hand: Entweder werden die Angebote - zumindest im Bereich außerhalb der öffentlichen Vergabe - freibleibend und unverbindlich ausgestellt oder es wird versucht, über die Position Wagnis und Gewinn durch Schätzungen und Erwartungen Preissteigerungen abzufedern. Weder aus Sicht des Handwerkers noch aus Sicht des Auftraggebers ist dieser Zustand hinnehmbar. Die derzeitige Lage bei einer Vielzahl unserer Mitgliedsbetriebe: Aufklärung und deutlich zugenommene Zeit für Abstimmungen mit dem Kunden, der nebenbei angemerkt, zum Teil verbindliche Angebote für eine eventuell notwendige Kreditfinanzierung bei seiner Bank benötigt. Die Auftragsabwicklung und Handlungsfähigkeit der Unternehmen werden unnötig erschwert. Darüber hinaus zusätzliche Zeit. Zeit, die für andere Bauvorhaben verwendet werden könnte, um aktiv die Erreichung der Klimaschutzziele zu erreichen und dazu beizutragen. Die Umstände lassen es jedoch (immer noch) nicht zu. Geplante Bauvorhaben werden nicht begonnen, verschoben oder können nur mit deutlichen Verzögerungen abgearbeitet werden. Zum Teil können erst tagesaktuell Preise nachgefragt und angeboten werden, um verbindliche Verträge schließen zu können. Bestehendes Potential wird weiterhin verschenkt. Ein Ende scheint in weiter Ferne. Kosten für Kraftstoff senken – Die Politik muss dazu beitragen, dass Entlastungen kurzfristig geschaffen werden!

Steuersenkungen
Binnen weniger Tage sind die Kraftstoffpreise auf ein Rekordhoch gestiegen. Wie bereits in verschiedenen Pressemitteilungen ausgeführt, besteht sehr wohl seitens der politischen Akteure durch kurzfristige und zeitnahe Entlastungen diesen Preissteigerungen entgegenzuwirken. Vor allem die in den Kraftstoffpreis einkalkulierten Abgaben in Form von Mehrwertsteuer, Ökosteuer, Energiesteuer und der Beitrag an den Erdölbeförderungsverband entsprechen zusammen einen Kostenanteil von 49 %. Ausgehend von den derzeitigen Preisen von bspw. Benzin mit 2,209 Euro pro Liter, entspricht dies einem nominalen Betrag von 1,082 Euro pro Liter Steueranteil. Bei Dieselkraftstoff mit einem Betrag von 2,259 Euro pro Liter sogar 1,106 Euro pro Liter.

Mehrbelastung für Dachdeckerunternehmen

Aktuelles Beispiel

In einem Dachdeckerbetrieb mit einem Fuhrpark von zwei Transportern belaufen sich derzeit die Kraftstoffkosten auf monatlich ca. 1.500,00 EUR und sind damit binnen weniger Tage um das Doppelte angestiegen. Sollte dieser Effekt länger andauern, belaufen sich die Kosten auf ca. 18.000,00 EUR. Diese Mehrkosten verbrauchen das verfügbare Kapital, um bspw. einen zusätzlichen Ausbildungsplatz zu schaffen und hemmen die Ausbildungsbereitschaft. Von einem Betrieb ist bekannt, dass er vor diesem Hintergrund lediglich zwei statt drei Ausbil-dungsplätze zur Verfügung stellen konnte.
Weiterhin besteht die Notwendigkeit, Baustellen mit entsprechenden Fahrzeugen zu erreichen. Das Dachdeckerhandwerk kann auf alternative Transportmöglichkeiten nicht zurückgreifen und steht somit der Preissteigerung von Kraftstoffen optionslos gegenüber, sofern keine Entlastung erfolgt.

Mehrbelastung für Arbeitnehmer
Ebenfalls deutlich belastet werden die Arbeitnehmer. Das Baugewerbe und damit verbunden das Dachdeckerhandwerk hat viele Anstrengungen in jüngster Vergangenheit unternommen, um Kurzarbeit zu vermeiden. Kurzarbeit bedeutet für die Arbeitnehmer eine Lohnreduzierung von 40 % bzw. 33 %. Verbindlichkeiten, wie bspw. Kredite, Mieten, laufende Kosten müssen jedoch auch von den Arbeitnehmern fristgerecht beglichen werden. Die uns angeschlossenen Betriebe sind sich dessen bewusst und der damit verbundenen Verantwortung nachgekommen, Kurzarbeit weitestgehend zu verhindern. Gerade im ländlichen Raum ist das Handwerk einer der wesentlichen Wirtschaftsakteure und somit potentieller Arbeitgeber. Alternative Möglichkeiten der Mobilität sind vielerorts weder zum Erreichen der Arbeitsstätte als auch wegen mangelnder Infrastruktur öffentlicher Verkehrsmittel nicht vorhanden. Die Wegstrecken sind dabei nur mit eigenen Fahrzeugen zu ermöglichen. Wenn jedoch ein wesentlicher Teil des Nettoverdienstes der Arbeitnehmer nunmehr für die Finanzierung zum Erreichen der Arbeitsstätte aufgebracht werden muss, besteht und ist die Besorgnis, dass die Motivation einer Beschäftigung weiter nachzugehen, sinken wird. Begrüßt wurde die Anhebung der Pendlerpauschale. Nicht zu vergessen ist jedoch, dass diese erst im Zuge der Steuererklärung im Folgejahr seine Wirksamkeit entfaltet und darüber hinaus in Form der einfachen Wegstrecke zwischen Wohnort und Arbeitsstätte geltend gemacht werden kann. Derzeit mit einem Betrag in Höhe von 0,38 Cent je Kilometer ab dem 21 Kilometer (aber unverändert 0,30 Cent bis zum 20 km). Dieser Erstattungsbetrag steht jedoch durch die entstandene Entwicklung in keinem Verhältnis zu den tatsächlich aufzubringenden Aufwendungen der Arbeitnehmer, wenn dieser Zustand längerfristig anhalten sollte.

Handlungsspielräume von Bund und Ländern sofort nutzen
Bund und Länder besitzen entsprechende Möglichkeiten, dieser explodierenden Preisent-wicklung zur Stabilisierung der nationalen Wirtschaft entgegenzuwirken und weitere Kosten-explosionen, die von Unternehmen auf die Kunden umgelegt werden müssen, zu verhindern. Diese Möglichkeiten gilt es nunmehr zeitnah und unbürokratisch umzusetzen und eine spürbare Entlastung herbeizuführen, um die Existenz der Unternehmen und von Arbeitsplätzen zu sichern und zu stärken sowie eine weitere Steigerung von Baukosten zu vermeiden.

Sehr gern stehen wir für einen Austausch und Gespräche zur Verfügung.

Landesinnungsverband des
Dachdeckerhandwerks Sachsen

Anmerkung:

Mitglied im Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Sachsen sind derzeit freiwillig mehr als 400 selbstständige sächsische Dachdecker-Unternehmen in den regional bestehenden zwölf sächsischen Dachdecker-Innungen. Der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks setzt sich für die Interessen und Belange der angeschlossenen Mitgliedsbetriebe ein. Selbstständige Dachdeckermeister und Dachdeckermeisterinnen engagieren sich dabei ehrenamtlich in den Gremien.

 

 

 

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29.04.2021    Bruttolohnsummenmeldung bequem online an SOKA-Dach übermitteln

Neues Onlineportal erleichtert Arbeitgebern die Verwaltung der Arbeitgeber- und Mitarbeiterdaten.

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 08.03.2021     Herzlichen Glückwunsch unserem Innungsbetrieb Mario Fischer zum Sanierungspreis

Wir freuen uns sehr, dass unser Innungsmitglied Mario Fischer mit seinem Team den Sanierungspreis 2020 (Dach) erhalten hat.  

Die energetische Steildachsanierung eines Mehrfamilienhauses holte den Sieg aufgrund der vielfältigen und überdurchschnittlich guten handwerklichen Umsetzung.   >> Weiter lesen

Fotograf/Quelle: Rudolf Müller Mediengruppe

 

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17.07.2020      Deutsche Handwerks Zeitung         Cargobikes im gewerblichen Einsatz: So funktioniert es

Immer mehr Handwerker entdecken Cargobikes als Ergänzung ihres Fuhrparks. Manche verzichten gleich ganz auf Transporter und radeln lieber zum Kunden.

 Von Ulrich Steudel

Wenn bei schönem Wetter alle seine sieben Angestellten unterwegs sind, dann zieht es auch Dachdeckermeister Mathias Greuner nach draußen. Reparatureinsätze oder Klempnerarbeiten übernimmt der Chef gern selbst, um keinen seiner Gesellen von einer Baustelle abziehen zu müssen. Einen zusätzlichen Transporter braucht er dafür nicht.       >> Weiter lesen

Dachdeckermeister Mathias Greuner hat mit seinem Lastenrad in zwei Jahren rund 2.000 km zurückgelegt. - © Ö Grafik

Dachdeckermeister Mathias Greuner hat mit seinem
Lastenrad in zwei Jahren rund 2.000 km zurückgelegt. - © Ö Grafik

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07.05.2020        BG Bau - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft


Das grundlegende Regelwerk für den Arbeitsschutz auf Baustellen, die "Unfallverhütungsvorschrift (UVV) Bauarbeiten", kann ab sofort bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) bestellt werden. Die vollständig überarbeitete und im April veröffentlichte Fassung ersetzt die alte UVV Bauarbeiten. Die neue Regelung formuliert klarer, übersichtlicher und präziser die Anforderungen für ein sicheres Arbeiten am Bau. Neu ist, dass die UVV künftig auch für sogenannte Solo-Selbständige gilt.


Die UVV Bauarbeiten, auch als "DGUV Vorschrift 38" bezeichnet, hat ihren Ursprung im Jahr 1977 und wurde letztmalig 2012 punktuell unter Berücksichtigung des europäischen Rechts und des Sozialgesetzbuches überarbeitet. Hintergrund für eine eigene UVV für die Bauwirtschaft sind Besonderheiten der Branche wie etwa die Tätigkeit auf wechselnden Baustellen, den sich mit dem jeweiligen Baufortschritt verändernden Bedingungen, dem Umgang mit den jeweiligen Witterungsbedingungen, regelmäßig neuen Projektbeteiligten und Infrastrukturen – aber auch das generell hohe Unfallgeschehen.

Die neue UVV Bauarbeiten mit der Bezeichnung "Bauarbeiten – DGUV Vorschrift 38" ist in einem intensiven Prozess unter Beteiligung von Expertinnen und Experten der BG BAU, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), den Sozialpartnern Bau und staatlichen Stellen entstanden. "Wir sind erleichtert, dass wir nun die Arbeiten an dieser verschlankten und sehr viel praxisnäheren UVV abschließen konnten. Das sorgt für Klarheit in Sachen Arbeitsschutz für unsere Mitgliedsbetriebe – und vor allem für eine bessere Handhabung des Themas auf der Baustelle", so Bernhard Arenz, Präventionsleiter der BG BAU.

Die neue UVV Bauarbeiten wurde erheblich gestrafft und auf nur 13 Paragrafen bzw. Kernbereiche reduziert. Zu den wichtigsten Themen gehören dabei die Standsicherheit und Tragfähigkeit, bestehende Anlagen und Verkehrsgefahren, der Betrieb von selbstfahrenden Arbeitsmitteln und Fahrzeugen auf Baustellen, das Thema Absturz oder auch die Gefahr durch herabfallende Gegenstände. Die UVV wurde insbesondere an das staatliche Vorschriften- und Regelwerk angepasst. Die bauspezifischen bußgeldbewehrten Regelungen wurden zudem auf die wesentlichen Unfallschwerpunkte beschränkt.

Die DGUV Vorschrift 38 kann auf der Website der BG BAU heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden: www.bgbau.de/38

Erläuterungen zu den Inhalten der Vorschrift 38 werden über eine DGUV Regel erfolgen, die im Laufe des Jahres 2020 veröffentlicht werden wird.

Hintergrund

DGUV Vorschriften sind Unfallverhütungsvorschriften im Sinne des § 15 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch
(SGB VII). Neben den Festlegungen in der "Unfallverhütungsvorschrift Bauarbeiten" ist auch das staatliche Arbeitsschutzrecht einzuhalten. Dies gilt insbesondere für Unternehmerinnen und Unternehmer und Versicherte. Daneben gilt dies aber künftig auch für andere Personengruppen, zum Beispiel für Solo-Selbstständige (insbesondere Unternehmerinnen und Unternehmer ohne Beschäftigte im Sinne von
§ 6 BaustellV) und Bauherrinnen und Bauherren, die in Eigenarbeit nicht gewerbsmäßige Bauarbeiten ausführen und sich dabei durch Bauhelferinnen und Bauhelfer unterstützen lassen.

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05.03. bis 08.03.2020           Die Dachwelt 2020 auf der Messe HAUS in Dresden - 220 m² gebündeltes
                                                
Wissen rund um das Thema Dachdeckerhandwerk

 

Eine rundum gelungene Präsentation - so das Fazit der Beteiligten der Dachdecker-Innung Dresden, welcher mehr als 100 Innungsbetriebe angehören, zusammen mit Industriepartnern der Dachbranche und Vertretern der Zimmerer-Innung Dresden auf der Messe HAUS 2020, welche über 20.000 Besucher verzeichnen konnte.

 
Was war neu?

Erstmals brachte die Dachdecker-Innung Dresden alles rund ums Dach auf einen Punkt. In der „Dachwelt“ stellten die Innungsbetriebe beider Gewerke und Industriepartner
auf 220 m² ihre Produkte, Dienstleistungen, Innovationen, Trends und Highlights vor. Die Dachwelt war somit Anlaufstelle für alle Interessierten jeden Alters rund um das Thema Dach.

 

 ♦ „Handwerk erleben!“ - Nicht nur ein Werbeslogan

Die Besucher konnten sich auch selbst als Dachdecker versuchen und sich im Schieferherzen schlagen ausprobieren. In der 3D-Fotoecke auf der „Dachwelt“ bot sich die Möglichkeit, seine „Höhentauglichkeit“ unter Beweis zu stellen. Unter den Mutigen, die bei Instagram unter dem Hashtag #treffpunktdach ein Foto einstellten, wurde gemeinsam mit dem Entdeckerland Oskarshausen in Freital eine Jahreskarte verlost.


 ♦ Erfahrungsaustausch mit Bauherren, Architekten und Handwerkskollegen

Im Mittelpunkt standen neben der Präsentation einer Vielzahl von neuen Produkten der Dachbranche auch
die vielen persönlichen Gespräche. „Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung auf der Messe mit Bauherren,
Architekten und Handwerkskollegen ins Gespräch zu kommen. Durch die Gemeinschaftsfläche konnten somit
produktspezifische und fachtechnische Fragen direkt gemeinsam mit den Beteiligten auf der Dachwelt
besprochen werden.“, so Joachim Lamm (Bezirksinnungsmeister Dresden-Stadt und Vorstandsmitglied
der Dachdecker-Innung Dresden).

Dachdecker-Innungsbetriebe in der Nähe lassen sich im Übrigen ganz einfach über die Betriebssuche auf der Homepage www.dachdecker-innung-dresden.de finden.

 
♦ Nachwuchswerbung

Das Thema Nachwuchswerbung kam auf der Dachwelt ebenfalls nicht zur kurz: „Junge Menschen für den Beruf des Dachdeckers, ein Praktikum und/oder eine Ausbildung zu begeistern ist uns eine wichtige Aufgabe. Und wir brauchen für die Zukunft gute Nachwuchskräfte. Eins ist der Beruf definitiv nicht: Langweilig! Ob Flachdach, Steildach, Fassadenbekleidung oder Reparatur einer Regenrinne oder eines Schornsteins und vieles mehr. Dabei die Arbeit mit unterschiedlichen Materialien und einem Beruf mit Ausblick. Solaranlage und Dachbegrünung sind ebenfalls Bestandteil des Dachdeckerberufs, welches damit einen Beitrag zum guten Klima leistet. Und nicht zu vergessen das Thema Digitalisierung, welches mehr und mehr eine Rolle spielt, beispielsweise durch den Einsatz von Drohnen.“, sagt Kay Wagner (Obermeister der Dachdecker-Innung Dresden).

Steigende Ausbildungszahlen im Dachdeckerhandwerk zeigen, dass es ein Beruf mit Zukunft ist. Wer auf der Suche nach einem Praktikumsplatz oder einer Ausbildung ist, kann auf der eigens hierfür entwickelten Bewerberplattform dachdeckerdeinberuf.de Innungsbetriebe in der Nähe suchen und über die Plattform direkt Kontakt mit diesen aufnehmen. Informationen zu Ausbildungsinhalten und einem Selbsttest vervollständigen die Plattform.

 
Das Konzept soll beibehalten werden. Auch im kommenden Jahr ist geplant, dass die Dachwelt auf der Messe „HAUS 2021“ als Anlaufpunkt für alle Interessierten vertreten sein wird.

 

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10.01.2020____Sächsische Zeitung____„Der Kreis Meißen hat alles Potenzial“

Michael Kretschmer muss sich beim Empfang der Kreishandwerkerschaft Kritik gefallen lassen. Seine Antwort ist eindeutig.

Von Kevin Schwarzbach

Der stellvertretende Kreishandwerksmeister Roberto Heilscher (r.)
begrüßt Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer
zum Neujahrsempfang der Kreishandwerkerschaft Meißen.
© Claudia Hübschmann

 

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15.01.2020____MDR Sachsenspiegel____"Keine Winterpause bei Baufirmen"

Bei den aktuellen Temperaturen kommt Freude auf bei allen, die mit Haus-Bau ihr Geld verdienen. Die Unternehmen sparen sich teilweise die Winterpause und bauen einfach weiter. Wie wir uns in Chemnitz angeschaut haben.

(Foto/Video: MDR Sachsenspiegel)

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06.11.2019____Freie Presse____"Sachse gewinnt in Bad Schlema die Dachdecker-Meisterschaft"

Das Landesbildungs- zentrum im Kurort war Gastgeber für den Wettstreit der zunftbesten Gesellen aus ganz Deutschland. Die beiden Erstplatzierten fahren zur WM nach China.

(Foto: Foto: Ralf Wendland, Freie Presse)

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18.09.2019____Hartenstein Dachdecker GmbH____"Kleine Dachdecker ganz Groß"

Am 17.09.2019 besuchten 23 Kinder des Kindergartens in Limbach-Oberfrohna die Dachdeckerfirma Hartenstein GmbH. Die 1879 gegründete Dachdeckerfirma aus dem Innungsbezirk Erzgebirge stellte den Kindern die Arbeiten eines Dachdeckers spielerisch dar.


"Unser Enkel Lucas (5) besucht den Kindergarten in Limbach-Oberfrohna, ganz in der Nähe unserer Firma. In den letzten Wochen haben sich die Vorschüler mit dem Thema "Handwerksberufe" beschäftigt. Dabei entstand der Wunsch, einmal einem Handwerker über die Schulter, quasi auf die Finger zu schauen. So war gestern vormittag für 90 min unser Betriebshof mit 23 Kindern und 4 Erzieherinnen voll Leben. Was begeistert Kinder mehr, als etwas auszuprobieren? So hatten wir Verschiedenes vorbereitet:
über eine Umlenkrolle einen Eimer hochziehen, ein Stück Dachlatte absägen, Biber in die Lattung einhängen, über eine Schräge laufen, Nägel einschlagen. Die Kinder waren begeistert. Und Jede/r wollte alles ausprobieren. Und wie der Dachdecker einen Schiefer zurecht hacken und lochen kann, hat sie dann restlos fasziniert. Auch das Wissen, dass Schiefer noch viel älter ist als Dinosaurier brachte sie zum Staunen.
Zum Abschluss gab es für jedes Kind einen Orden für erfolgreiches Teilnehmen am Dachdecker-Grundkurs (Anstecker mit Dachdecker obenauf) und ein Pixi-Buch zum Nachlesen, was für Heldentaten ein Dachdecker noch so kann.

Wie unsere Schwiegertochter uns abends informierte, hatten sie bereits drei Mamas per Whatsapp angeschrieben und erzählt, dass ihre Kinder jetzt Dachdecker werden wollen. Sie würden nicht mehr aufhören zu erzählen. Ehrliche Begeisterung der Kinder! Gibt es einen besseren Lohn?"

Martina Hartenstein - Hartenstein Dachdecker GmbH

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09.09.2019____Freie Presse____"Es geht wieder aufwärts im Dachdeckerhandwerk"

,,Der Innungschef spricht von einem Boom. Vermutlich hat eine große Imagekampagne Anteil daran. 30 Gesellen und sechs Meister wurden jetzt in Bad Schlema gefeiert."

(Foto: Katja Lippmann-Wagner, Freie Presse)

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06.09.2019____Freie Presse____"Dachdecker qualifiziert sich für Bundeswettbewerb"

Mehrere Gesellen aus ganz Sachsen sind bei einem Wettstreit gegeneinander angetreten. Am Ende lag ein gebürtiger Burgstädter vorn - auf den nun das nächste Duell wartet.

 

(Foto: ERZ-Foto/Georg Ulrich Dostmann)

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30.08.2019____Meißen Fernsehen____Gesellenfreisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Meissen

Am 30. August 2019 fand im Meißner Hotel Burkeller die Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Region Meißen statt. Die erfolgreich ausgebildeten Dachdecker, Maurer, Tischler, Fleischer und Frisörinnen können sich nun Gesellen und Gesellinnen nennen.

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16.08. - 18.08.2019____KHS Dresden___"Handwerkermeile" auf dem Dresdner Stadtfest 2019

Am 16. August war es soweit: die Kreishandwerkerschaft Dresden, 9 Handwerksinnungen und die Handwerkskammer Dresden begannen mit dem Aufbau der ersten „Handwerkermeile“ im Rahmen des Dresdner Stadtfestes 2019 und bezogen ihre Stände auf dem Theaterplatz vor dem „Italienischen Dörfchen“.

(Foto: KHS Dresden)