Presseartikel rund um unser Handwerk

 

 

17.07.2020      Deutsche Handwerks Zeitung         Cargobikes im gewerblichen Einsatz: So funktioniert es

Immer mehr Handwerker entdecken Cargobikes als Ergänzung ihres Fuhrparks. Manche verzichten gleich ganz auf Transporter und radeln lieber zum Kunden.

 Von Ulrich Steudel

Wenn bei schönem Wetter alle seine sieben Angestellten unterwegs sind, dann zieht es auch Dachdeckermeister Mathias Greuner nach draußen. Reparatureinsätze oder Klempnerarbeiten übernimmt der Chef gern selbst, um keinen seiner Gesellen von einer Baustelle abziehen zu müssen. Einen zusätzlichen Transporter braucht er dafür nicht.       >> Weiter lesen

Dachdeckermeister Mathias Greuner hat mit seinem Lastenrad in zwei Jahren rund 2.000 km zurückgelegt. - © Ö Grafik

Dachdeckermeister Mathias Greuner hat mit seinem
Lastenrad in zwei Jahren rund 2.000 km zurückgelegt. - © Ö Grafik

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07.05.2020        BG Bau - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft


Das grundlegende Regelwerk für den Arbeitsschutz auf Baustellen, die "Unfallverhütungsvorschrift (UVV) Bauarbeiten", kann ab sofort bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) bestellt werden. Die vollständig überarbeitete und im April veröffentlichte Fassung ersetzt die alte UVV Bauarbeiten. Die neue Regelung formuliert klarer, übersichtlicher und präziser die Anforderungen für ein sicheres Arbeiten am Bau. Neu ist, dass die UVV künftig auch für sogenannte Solo-Selbständige gilt.


Die UVV Bauarbeiten, auch als "DGUV Vorschrift 38" bezeichnet, hat ihren Ursprung im Jahr 1977 und wurde letztmalig 2012 punktuell unter Berücksichtigung des europäischen Rechts und des Sozialgesetzbuches überarbeitet. Hintergrund für eine eigene UVV für die Bauwirtschaft sind Besonderheiten der Branche wie etwa die Tätigkeit auf wechselnden Baustellen, den sich mit dem jeweiligen Baufortschritt verändernden Bedingungen, dem Umgang mit den jeweiligen Witterungsbedingungen, regelmäßig neuen Projektbeteiligten und Infrastrukturen – aber auch das generell hohe Unfallgeschehen.

Die neue UVV Bauarbeiten mit der Bezeichnung "Bauarbeiten – DGUV Vorschrift 38" ist in einem intensiven Prozess unter Beteiligung von Expertinnen und Experten der BG BAU, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), den Sozialpartnern Bau und staatlichen Stellen entstanden. "Wir sind erleichtert, dass wir nun die Arbeiten an dieser verschlankten und sehr viel praxisnäheren UVV abschließen konnten. Das sorgt für Klarheit in Sachen Arbeitsschutz für unsere Mitgliedsbetriebe – und vor allem für eine bessere Handhabung des Themas auf der Baustelle", so Bernhard Arenz, Präventionsleiter der BG BAU.

Die neue UVV Bauarbeiten wurde erheblich gestrafft und auf nur 13 Paragrafen bzw. Kernbereiche reduziert. Zu den wichtigsten Themen gehören dabei die Standsicherheit und Tragfähigkeit, bestehende Anlagen und Verkehrsgefahren, der Betrieb von selbstfahrenden Arbeitsmitteln und Fahrzeugen auf Baustellen, das Thema Absturz oder auch die Gefahr durch herabfallende Gegenstände. Die UVV wurde insbesondere an das staatliche Vorschriften- und Regelwerk angepasst. Die bauspezifischen bußgeldbewehrten Regelungen wurden zudem auf die wesentlichen Unfallschwerpunkte beschränkt.

Die DGUV Vorschrift 38 kann auf der Website der BG BAU heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden: www.bgbau.de/38

Erläuterungen zu den Inhalten der Vorschrift 38 werden über eine DGUV Regel erfolgen, die im Laufe des Jahres 2020 veröffentlicht werden wird.

Hintergrund

DGUV Vorschriften sind Unfallverhütungsvorschriften im Sinne des § 15 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch
(SGB VII). Neben den Festlegungen in der "Unfallverhütungsvorschrift Bauarbeiten" ist auch das staatliche Arbeitsschutzrecht einzuhalten. Dies gilt insbesondere für Unternehmerinnen und Unternehmer und Versicherte. Daneben gilt dies aber künftig auch für andere Personengruppen, zum Beispiel für Solo-Selbstständige (insbesondere Unternehmerinnen und Unternehmer ohne Beschäftigte im Sinne von
§ 6 BaustellV) und Bauherrinnen und Bauherren, die in Eigenarbeit nicht gewerbsmäßige Bauarbeiten ausführen und sich dabei durch Bauhelferinnen und Bauhelfer unterstützen lassen.

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05.03. bis 08.03.2020           Die Dachwelt 2020 auf der Messe HAUS in Dresden - 220 m² gebündeltes
                                                
Wissen rund um das Thema Dachdeckerhandwerk

 

Eine rundum gelungene Präsentation - so das Fazit der Beteiligten der Dachdecker-Innung Dresden, welcher mehr als 100 Innungsbetriebe angehören, zusammen mit Industriepartnern der Dachbranche und Vertretern der Zimmerer-Innung Dresden auf der Messe HAUS 2020, welche über 20.000 Besucher verzeichnen konnte.

 
Was war neu?

Erstmals brachte die Dachdecker-Innung Dresden alles rund ums Dach auf einen Punkt. In der „Dachwelt“ stellten die Innungsbetriebe beider Gewerke und Industriepartner
auf 220 m² ihre Produkte, Dienstleistungen, Innovationen, Trends und Highlights vor. Die Dachwelt war somit Anlaufstelle für alle Interessierten jeden Alters rund um das Thema Dach.

 

 ♦ „Handwerk erleben!“ - Nicht nur ein Werbeslogan

Die Besucher konnten sich auch selbst als Dachdecker versuchen und sich im Schieferherzen schlagen ausprobieren. In der 3D-Fotoecke auf der „Dachwelt“ bot sich die Möglichkeit, seine „Höhentauglichkeit“ unter Beweis zu stellen. Unter den Mutigen, die bei Instagram unter dem Hashtag #treffpunktdach ein Foto einstellten, wurde gemeinsam mit dem Entdeckerland Oskarshausen in Freital eine Jahreskarte verlost.


 ♦ Erfahrungsaustausch mit Bauherren, Architekten und Handwerkskollegen

Im Mittelpunkt standen neben der Präsentation einer Vielzahl von neuen Produkten der Dachbranche auch
die vielen persönlichen Gespräche. „Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung auf der Messe mit Bauherren,
Architekten und Handwerkskollegen ins Gespräch zu kommen. Durch die Gemeinschaftsfläche konnten somit
produktspezifische und fachtechnische Fragen direkt gemeinsam mit den Beteiligten auf der Dachwelt
besprochen werden.“, so Joachim Lamm (Bezirksinnungsmeister Dresden-Stadt und Vorstandsmitglied
der Dachdecker-Innung Dresden).

Dachdecker-Innungsbetriebe in der Nähe lassen sich im Übrigen ganz einfach über die Betriebssuche auf der Homepage www.dachdecker-innung-dresden.de finden.

 
♦ Nachwuchswerbung

Das Thema Nachwuchswerbung kam auf der Dachwelt ebenfalls nicht zur kurz: „Junge Menschen für den Beruf des Dachdeckers, ein Praktikum und/oder eine Ausbildung zu begeistern ist uns eine wichtige Aufgabe. Und wir brauchen für die Zukunft gute Nachwuchskräfte. Eins ist der Beruf definitiv nicht: Langweilig! Ob Flachdach, Steildach, Fassadenbekleidung oder Reparatur einer Regenrinne oder eines Schornsteins und vieles mehr. Dabei die Arbeit mit unterschiedlichen Materialien und einem Beruf mit Ausblick. Solaranlage und Dachbegrünung sind ebenfalls Bestandteil des Dachdeckerberufs, welches damit einen Beitrag zum guten Klima leistet. Und nicht zu vergessen das Thema Digitalisierung, welches mehr und mehr eine Rolle spielt, beispielsweise durch den Einsatz von Drohnen.“, sagt Kay Wagner (Obermeister der Dachdecker-Innung Dresden).

Steigende Ausbildungszahlen im Dachdeckerhandwerk zeigen, dass es ein Beruf mit Zukunft ist. Wer auf der Suche nach einem Praktikumsplatz oder einer Ausbildung ist, kann auf der eigens hierfür entwickelten Bewerberplattform dachdeckerdeinberuf.de Innungsbetriebe in der Nähe suchen und über die Plattform direkt Kontakt mit diesen aufnehmen. Informationen zu Ausbildungsinhalten und einem Selbsttest vervollständigen die Plattform.

 
Das Konzept soll beibehalten werden. Auch im kommenden Jahr ist geplant, dass die Dachwelt auf der Messe „HAUS 2021“ als Anlaufpunkt für alle Interessierten vertreten sein wird.

 

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10.01.2020____Sächsische Zeitung____„Der Kreis Meißen hat alles Potenzial“

Michael Kretschmer muss sich beim Empfang der Kreishandwerkerschaft Kritik gefallen lassen. Seine Antwort ist eindeutig.

Von Kevin Schwarzbach

Der stellvertretende Kreishandwerksmeister Roberto Heilscher (r.)
begrüßt Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer
zum Neujahrsempfang der Kreishandwerkerschaft Meißen.
© Claudia Hübschmann

 

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15.01.2020____MDR Sachsenspiegel____"Keine Winterpause bei Baufirmen"

Bei den aktuellen Temperaturen kommt Freude auf bei allen, die mit Haus-Bau ihr Geld verdienen. Die Unternehmen sparen sich teilweise die Winterpause und bauen einfach weiter. Wie wir uns in Chemnitz angeschaut haben.

(Foto/Video: MDR Sachsenspiegel)

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06.11.2019____Freie Presse____"Sachse gewinnt in Bad Schlema die Dachdecker-Meisterschaft"

Das Landesbildungs- zentrum im Kurort war Gastgeber für den Wettstreit der zunftbesten Gesellen aus ganz Deutschland. Die beiden Erstplatzierten fahren zur WM nach China.

(Foto: Foto: Ralf Wendland, Freie Presse)

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18.09.2019____Hartenstein Dachdecker GmbH____"Kleine Dachdecker ganz Groß"

Am 17.09.2019 besuchten 23 Kinder des Kindergartens in Limbach-Oberfrohna die Dachdeckerfirma Hartenstein GmbH. Die 1879 gegründete Dachdeckerfirma aus dem Innungsbezirk Erzgebirge stellte den Kindern die Arbeiten eines Dachdeckers spielerisch dar.


"Unser Enkel Lucas (5) besucht den Kindergarten in Limbach-Oberfrohna, ganz in der Nähe unserer Firma. In den letzten Wochen haben sich die Vorschüler mit dem Thema "Handwerksberufe" beschäftigt. Dabei entstand der Wunsch, einmal einem Handwerker über die Schulter, quasi auf die Finger zu schauen. So war gestern vormittag für 90 min unser Betriebshof mit 23 Kindern und 4 Erzieherinnen voll Leben. Was begeistert Kinder mehr, als etwas auszuprobieren? So hatten wir Verschiedenes vorbereitet:
über eine Umlenkrolle einen Eimer hochziehen, ein Stück Dachlatte absägen, Biber in die Lattung einhängen, über eine Schräge laufen, Nägel einschlagen. Die Kinder waren begeistert. Und Jede/r wollte alles ausprobieren. Und wie der Dachdecker einen Schiefer zurecht hacken und lochen kann, hat sie dann restlos fasziniert. Auch das Wissen, dass Schiefer noch viel älter ist als Dinosaurier brachte sie zum Staunen.
Zum Abschluss gab es für jedes Kind einen Orden für erfolgreiches Teilnehmen am Dachdecker-Grundkurs (Anstecker mit Dachdecker obenauf) und ein Pixi-Buch zum Nachlesen, was für Heldentaten ein Dachdecker noch so kann.

Wie unsere Schwiegertochter uns abends informierte, hatten sie bereits drei Mamas per Whatsapp angeschrieben und erzählt, dass ihre Kinder jetzt Dachdecker werden wollen. Sie würden nicht mehr aufhören zu erzählen. Ehrliche Begeisterung der Kinder! Gibt es einen besseren Lohn?"

Martina Hartenstein - Hartenstein Dachdecker GmbH

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09.09.2019____Freie Presse____"Es geht wieder aufwärts im Dachdeckerhandwerk"

,,Der Innungschef spricht von einem Boom. Vermutlich hat eine große Imagekampagne Anteil daran. 30 Gesellen und sechs Meister wurden jetzt in Bad Schlema gefeiert."

(Foto: Katja Lippmann-Wagner, Freie Presse)

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06.09.2019____Freie Presse____"Dachdecker qualifiziert sich für Bundeswettbewerb"

Mehrere Gesellen aus ganz Sachsen sind bei einem Wettstreit gegeneinander angetreten. Am Ende lag ein gebürtiger Burgstädter vorn - auf den nun das nächste Duell wartet.

 

(Foto: ERZ-Foto/Georg Ulrich Dostmann)

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30.08.2019____Meißen Fernsehen____Gesellenfreisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Meissen

Am 30. August 2019 fand im Meißner Hotel Burkeller die Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Region Meißen statt. Die erfolgreich ausgebildeten Dachdecker, Maurer, Tischler, Fleischer und Frisörinnen können sich nun Gesellen und Gesellinnen nennen.

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16.08. - 18.08.2019____KHS Dresden___"Handwerkermeile" auf dem Dresdner Stadtfest 2019

Am 16. August war es soweit: die Kreishandwerkerschaft Dresden, 9 Handwerksinnungen und die Handwerkskammer Dresden begannen mit dem Aufbau der ersten „Handwerkermeile“ im Rahmen des Dresdner Stadtfestes 2019 und bezogen ihre Stände auf dem Theaterplatz vor dem „Italienischen Dörfchen“.

(Foto: KHS Dresden)